Freitag, 29. Mai 2015

Woran merkt man, dass man älter wird?! oder "Manche Dinge enden anders als geplant..."

Ihr Mütter da draußen, kennt ihr das:
euer Nachwuchs sagt Dinge zu euch, über die ihr erstmal nachdenken müsst, bevor ihr die Bedeutung versteht?

Bei meinem Nachwuchs liegt das manchmal an der hin und wieder noch etwas verwaschenen Aussprache, dass er von Papa vorgesagte Frechheiten (wie z.B. "Mama, wo's nich glatt is, kannste rennen...") verdreht wiedergibt oder schlichtweg daran, dass sich vor lauter Eifer die Worte in seinem Kopf überschlagen und genau in dieser Reihenfolge dann aus seinem Mund purzeln. Das ist aber noch kein Grund, das eigene Alter zu überdenken.

Wenn aber die Aussprache klar und der Satz -naja, nennen wir es grammatikalisch- korrekt ist, es aber trotzdem irgendwie keinen Sinn ergibt, dann, ja dann... könnte man sich irgendwie älter als normal fühlen. So hat hat mir eine Erzieherin (Studierte!) im Kindergarten erzählt, was ihr höchsteigener Nachwuchs -im besten Pupsalter- ihr neulich für eine Weisheit auf ihren weiteren Lebensweg mitgegeben hat:

"Mama, chill' mal deine Basis!!"


21...22...23. Der Groschen fällt bei mir pfennigweise, hätte man "früher" wohl gesagt...

Ah, jetzt verstehe ich... Und weil es ja nicht der Meinige war, der das zu mir gesagt hat, kann ich nach Überwindung der Verständnisschwierigkeiten auch darüber lachen. Und noch etwas mehr, weil es auch einem Profi passieren kann, einfach mal keine passende Antwort zu haben.
Mund aufklappen, mich selbst nichts sagen hören, Mund wieder zuklappen, umdrehen, Abgang. 
Das wäre wohl meine Reaktion  gewesen.

Ich wollte diese Post nun eigentlich mit dem -zugegebener Maßen ziemlich abgedroschenen- Satz beenden: "Man ist immer so alt, wie man sich fühlt!", wollte aber gern dazu schreiben, von wem er ist (der Volksmund übrigens...). Bei der Suche danach bin ich über diesen höchst interessanten Artikel gestoßen:
http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/studie-wer-sich-jung-fuehlt-lebt-laenger-1.2267882 Nicht sehr fundiert aber der Kern zählt.

Darum ändere ich nun mein Fazit: Übernehmt den Satz in euren Sprachgebrauch, fühlt euch durch den Gebrauch wenigstens 10 Jahre jünger und werdet mindestens 100 Jahre alt.

In diesem Sinne:
Happy Weekend
 Sina


Montag, 25. Mai 2015

Wohnwand aus Europaletten : "Finale, oho, Finale, ohohoho....."

Vor fast einem Jahr haben wir das geträllert, als unsere Jungs in Brasilien den Gastgeber deutlich (...) geschlagen hatten.

Und nun singe ich es wieder, denn nun kommt meine kleine Serie über unsere Wohnwand aus Europaletten zum Finale!!

Um warm zu werden, präsentiere ich euch erstmal das dreieinhalbste Teil, ein doppelstöckiges Regalbrett, "schwebend" befestigt...




...dank zweier Winkel, die hinter den Klötzen verschwinden.




Damit sind wir komplett und können zum Gesamtwerk kommen. Und weil wir uns mächtig freuen fertig zu sein, gibt's gleich ein paar mehr Bilder davon. :o))










Voilà, unser Trio & Anhang:
Hängeschrank, TV-Board mit Regalbrett und Hochschrank.

Diese Wohnwand erfüllt alles, was vor allem mein Göttergatte an Anforderungen hatte: alle Lautsprecher sind auf gleicher Höhe für bestes Hörerlebnis (ääähm, ok...), der Receiver und der Subwoofer sind standesgemäß untergebracht und die Fernbedienung liegt außerhalb der Reichweite unserer Rasselbande. Und ich bin auch erhört worden: es gibt einen gut sichtbaren Platz für Familienbilder (hier ersetzt durch die beiden Blümsken -ich wollte euch nicht mit unseren grinsenden Gesichtern abschrecken), es gibt einen verschlossenen (und deshalb staubfreien!!) Platz für die DVDs in Reichweite und die zahlreichen Tischdecken haben auch ein Zuhause gefunden. Und zusätzlichen Stauraum kann man eh immer gebrauchen...!


Irgendwann wird nochmal ein schmales Bild über das Regalbrett kommen. Aus mehreren Palettenleisten mit einer rustikalen Form aus Abtönfarbe drauf. Irgendwann... Erst kommt auf jeden Fall der Besuch beim Creadienstag.

Einen kreativen Dienstag
Sina





Drodrodrendon...

... sagte mein kleiner Großer als ich ihn bat, mal Rhododendron zu sagen. Und dieses Ergebnis war zu unser aller Vergnügen reproduzierbar. Gar nicht so leicht, ein Wort immer wieder gleich falsch auszusprechen! Schon gar nicht so ein Wortmonster... Er hatte die Lacher auf jeden Fall auf seiner Seite!

Und so lustig wie seine Aussprache, so schön blüht der besagte Drodrodrendon in unserem Garten. Der weiße ist leider schon verblüht, da war ich einfach zu spät dran. Dafür habe ich euch heute den gelben, lilanen, rosanen und zartrosanen mitgebracht. Die blühen so prächtig, da ist mir die Auswahl der Bilder echt schwer gefallen und deshalb gibt's eine kleine Bilderflut.

Meinen Post verlinke ich wieder beim Makro-Montag der lieben Britta und stelle mich bei I Heart Makro vor.


 Die Blüten am Rhododendron wirken immer recht groß. Dabei sind sie so filigran.










Auch ein Rücken kann entzücken!




Besuch hatte ich während des Knipsens auch.



Gleich mehrfach.










Zartrosa - bei Bekleidung nicht gerade eine meiner Lieblingsfarben. Bei Blüten aber sehr wohl!






Nun wird die Farbe etwas kräftiger.











Dieser freche Schlingel mampft Löcher in meine Blüten. Zum Fotografieren fand ich ihn aber gut...








Und hier nun die lilanen Blüten. Mit grünen Sprenkeln auf gelbgrünem Fleck. *schwelg*









Sofern es jemand bei dieser Bilderflut bis hier unten geschafft hat:
Einen wunderschönen Pfingst(makro)montag!
Sina

Montag, 18. Mai 2015

Was blüht denn da?


Im letzten Jahr habe ich wieder fleißig mein Beet bepflanzt. Meine Kräuter, allen voran meine zahlreichen Minzesorten, dann der Hokkaido und die Salate waren alle ganz artig und sind fleißig gewachsen.

Einzig der Rotkohl wollte partout nicht, wie er sollte. So blieb er "ungeköpft" stehen. Dank der milden Temperaturen hat er den Winter überlebt und treibt nun aus. Dabei blüht er. Ja, schon klar, die meisten Pflanzen blühen irgendwann zwecks vegetativer Vermehrung. Aber ich habe mich noch nie gefragt, wie Rotkohl sich vermehrt, geschweige denn wie er wohl blüht. Für den heutigen Makro-Montag habe ich die Antwort in Pixeln festgehalten.


Noch sind die Knospen geschossen, haben aber schon interessante Streifen...




...dann beginnen sie sich zu öffnen.




Immer ein Stückchen weiter, bis sie in ihrer vollen Schönheit erstrahlen:

 



















Seht ihr den Glanz auf den Staubblättern?

Ich finde diese Blüten wunderhübsch! Vielleicht -aber nur vielleicht- würden sie mir mit fünf statt vier Kronblättern besser gefallen.

Ob vier oder fünf Tage bis zum nächsten Wochenende:
genießt sie alle!
Sina

Dienstag, 12. Mai 2015

Wohnwand aus Europaletten / Teil 3: der Hochschrank

Aller guten Dinge sind drei, sagt der Volksmund. Darum zeige ich euch heute den dritten Teil unserer Wohnwand aus Europaletten.

Das Prinzip ist das gleiche, wie bei TV-Board und dem Hängeschrank. Genaugenommen ist es der Hängeschrank doppelt und übereinander gestapelt.





































Die beiden einzelnen Elemente haben wir in der Mitte mit dicken Lochplatten verschraubt.

 Die Lautsprecher sind bei Hängeschrank und Hochschrank auf der selben Höhe. Beim Hängeschrank ist man ja flexibel in der Höhe. Und mit einem Loch in der Rückwand verschwinden auch die Kabel direkt hinter dem Schrank.


 Einen optischen Unterschied haben wir beim Bau von  Hängeschrank und Hochschrank als Kompromiss vereinbart. Der Hängeschrank hat an den Türen und den Rahmen begradigte Kanten. Beim Hochschrank geben die Klötze am Rahmen die Form der Türen vor. Hier haben wir entsprechend Kerben in die Tür gefeilt. Geschmacksache, ob man nun gerade oder zackige Linien mag...





Unstrittig ist, das so ein Schrank feinen Stauraum mitbringt. Nun haben auch meine Tischdecken endlich einen Platz gefunden. :o)))




Im nächsten Teil zeige ich dann das dreieinhalbste Teil und das Gesamtbild unseres kleinen Großprojektes. Bin gespannt, wie es euch als Einheit gefällt.

Wie gehabt beteilige ich mich mit der Europalettenbauerei am Creadienstag und am Upcycling-Dienstag.



Ich wünsche euch einen kurzweiligen Dienstag.
Sina


Montag, 11. Mai 2015

Machs mal Makro...

Seit einiger Zeit bin ich (eigentlich) stolze Besitzerin eines 60mm f/2.8 Makro-Objektives. Nach einigen gescheiterten Versuchen habe ich es aber in die Ecke gelegt und mit Missachtung gestraft. Nun bin ich über den Blog aufmeineartphotographieunddesign.blogspot.de von Britta gestolpert. Dort gibt es den Makro Montag.

Fasziniert von den tollen Bildern dort habe ich mein Objektiv hervor gekramt und mich mal vernünftig damit auseinandergesetzt. Ein paar scharfe Bilder sind mir gelungen. Da sich meine Versuche etappenweise über den ganzen Tag zogen, habe ich abends noch ein paar von den kühleren Temperaturen träge gewordene Fliegen an unseren Küchenschellen erwischt. Die hatten keine Lust, gleich wegzufliegen, darum hatte ich eine Chance, sie auf meinen Chip zu bannen.

Nun heißt es weiter üben, üben, üben!





























Ich wünsche euch einen sonnigen Start in die Woche!
Sina








Sonntag, 10. Mai 2015

Muttertag

Einen wunderschönen Muttertag euch Müttern da draußen!

Heute ist mein dritter Muttertag als Mama, der erste als Zweifach-Mama. Und es ist der schönste überhaupt!
Auch wenn der Junior schon um kurz nach sieben Uhr der Meinung war, die Nacht könne jetzt beendet werden... "Geweckt" wurde ich kurz danach mit einem kleinen Gedicht, das er im Kindergarten gelernt hat.

"Mama du, ich hab dich lieb,
möchte dich ganz fest drücken.
Willst du einen Kuss von mir, 
dann musst du dich mal bücken."

Da lacht das Mutterherz doch im Kreis! Als er dann mit seinem Papa frische Brötchen geholt hat, hat er ihm auch gleich erzählt, welche Blümchen dieser für ihn abschneiden soll. Dann haben sie sie gemeinsam zu einem Sträußchen gebunden. Der Stand dann auf dem Küchentisch, als ich zum Frühstück gekommen bin.













Mit Ginster und Rhododendron und Blausternchen und Flieder und Ranunkelstrauch und und und... Ich habe noch nie einen schöneren Strauß gesehen geschweige denn bekommen!!! Und der Kurze hat nochmal sein Gedicht aufgesagt - den Kuss habe ich natürlich auch nochmal bekommen. Und gestrahlt hat er wie ein Honigkuchenpferd als er gesehen hat, wie sehr ich mich über ihn freue. Hab heimlich ein paar Tränchen verdrückt. Nicht, dass er mich noch fragt, warum ich denn weine.

Nun durfte ich mich sogar nochmal kurz an den Computer setzen. Aber jetzt, jetzt gehe ich raus. Und dann wird geschaukelt bis zum Umfallen. Das bisschen Wind da draußen verdirbt uns den Tag nicht!!

Einen schönen Muttertags-Sonntag, lasst euch verwöhnen!
Sina

Freitag, 8. Mai 2015

Neue Fotos braucht das Land... ähm unsere Wand!

Bedingt durch unsere Kleine habe ich in letzter Zeit wieder häufiger meine Kamera in der Hand. Dabei ist mir aufgefallen, wie sehr mir die Knipserei gefehlt hat. Und wie lange die Fotos an unserer Wand schon an ihrem Platz hängen.

Höchste Zeit, mal wieder auf die Jagd nach einem tollen Motiv zu gehen! Und wenn mir ein Foto gelungen ist das mir gefällt, werde ich es auch mal vorzeigen. Leider ist das bei mir gar nicht so einfach, ich bin häufig zu kritisch mit mir. Neulich habe ich ein Foto von meinem Mann auf seinem Rechner gesehen und ihn darum beneidet. Bis er mir sagte, dass ich das geschossen hätte. Da hat's mir nicht mehr so gut gefallen. Merkwürdig, merkwürdig...

Mein aktuelles Lieblingsfoto eröffnet nun also diese neue Rubrik. Es ist zwar nicht brandneu, passt aber zu den aktuellen Wetterereignissen. Gewitter im Anmarsch...

Hintergrundbild



 Ein wunderbares Wochenende euch allen!
Sina









Donnerstag, 7. Mai 2015

Schrägband selber machen

Schrägband kann man bereits fertig kaufen oder selbst machen. Selber machen ist in der Regel günstiger, außerdem hat man eine viel größere Auswahl bei Farbe und Breite.

Je nachdem wie breit es sein soll, wird ein beliebiger Stoff zugeschnitten. Dabei gilt vier mal sichtbare Breite ist die zu schneidende Breite. Für eine 2,5 cm breite Kante je Seite benötige ich 5 cm breites Schrägband aus rd. 10cm breiten Streifen.

























Ich habe den Stoff in der entsprechenden Breite diagonal gefaltet (45° Winkel zum Fadenlauf!!) und gebügelt, um nur noch an den Falten entlang schneiden zu müssen. Zum Schneiden nutze ich einen Rollschneider, dann geht das ratzfatz!


















Praktischerweise ergibt sich durch den Schnitt, dass das Band bereits schräge Kanten hat. Diese werden rechts auf recht übereinander gelegt und zwischen den Markierungen (X) vernäht.







Damit die Naht auch schön gerade wird, habe ich mir sicherheitshalber eine Falte reingebügelt. Wessen Maschine den Stoff gerade transportiert, braucht das wohl nicht. ;o)



































Beim Aufklappen stehen dann oben und unten zwei Ecken über, die einfach abgeschnitten werden können.




Sind die Streifen fertig aneinandergenäht, wird gebügelt. Dazu nutze ich einen Schrägbandformer. Diese praktischen Helferlein gibt es in verschiedenen Breiten. Meiner hier ist 50 mm breit.



Der Stoff wird hinten in den Former geschoben und beim Durchziehen darin gefaltet.














Man braucht vorn nur noch bügeln und den Former stückchenweise nach hinten ziehen.



















 Das funktioniert natürlich auch ohne Schrägbandformer indem man mit Saummaß oder Linieal ausmisst.

So oder so bekommt man ganz viel schönes Schrägband....


Schmuckständer

Egal, ob man Schmuck präsentieren oder aufbewahren möchte, dieser schnell gemachte, einfache Schmuckständer eignet sich für beides.

Für mein Modell habe ich eine Holzplatte (war mal der Einlegeboden eines alten Küchenschrankes), ein Stück dickeres Styropor in der selben Größe (Rest der Aquarien-Unterlage), Stoff zum Einschlagen (damit wollte ich eigentlich vor Jahren mal einen Sessel bespannen...), etwas Häkelspitze, ein paar Stecknadeln und einen Tacker verwendet.




Der Stoff wird glatt ausgebreitet, dann legt man zuerst das Styropor drauf und dann die Holzplatte. Als nächstes schlägt man den Stoff über einer Kante um und tackert ihn fest, zieht ihn über die gegenüberliegende Kante schön glatt und fixiert ihn dann ebenfalls mit dem Tacker.





An den Kanten falte ich den Stoff wie Geschenkpapier. Ich klappe den überstehenden Stoff der fixierten Seite dabei ein und ziehe ihn an der noch freien Kante entlang, setze eine Tackernadel in die schmale Seite des Holzes und lege den Stoff zum Festtackern um. *peng*   ;o)





Dann werden die losen Seiten nacheinander mit Zug hochgeklappt und ebenfalls festgetackert.

Und schon ist man quasi fertig. Ich habe mit Häkelspitze eine Aufhängung für Ohrringe gestaltet, die den Ständer optisch gleich aufwertet. Sie wird mit weißen Stecknadeln befestigt, damit man sie nicht sieht und der Ständer veränderbar bleibt.



Ketten, Kettenanhänger und Charms werden mit Schmuckstecknadeln befestigt.


Mein Ständer steht an der Wand angelehnt. Man könnte aber zum Beispiel auch einen Haken hinten dranschaueben und ihn als Bild an die Wand hängen oder das gute Stück mit einem Winkel hinstellen.


 Da der Ständer für mich ist, schicke ich den Post zu RUMS.
Und weil ich fleißig upgecycled hab', geht er trotz des heutigen Donnerstags auch noch an den Upcycling-Dienstag.