Dienstag, 13. Mai 2014

Wohnwand aus Europaletten / Teil 1: das TV-Board

Es ist vollbracht!! Der erste Teil unserer geplanten Wohnwand, bestehend aus drei einzelnen Möbelstücken, ist geschafft!

Das Ausgangsmaterial:

handelsübliche Europaletten, dazu Schrauben und Winkel.




Zunächst wird zugeschnitten. Für das Board brauchen wir insgesamt drei Bauteile, von denen zwei aus je etwas mehr als der Hälfte einer Palette (links von der Stichsäge) bestehen und der 3. Teil aus dem Rest einer abgeschnittenen Palette (rechts).




 Schutzbrille nicht vergessen! :o))

 



Alle Teil, die wir nicht für das eigentliche Möbel benötigen, haben wir zerlegt. Einige Latten und Klötze werden im Board noch verbaut....




...zum Beispiel, um die Räume zwischen den Latten zu schließen. Sie werden hochmathematisch und absolut exakt abgemessen... ;o)  




... und mit selbstgebauter Führungschiene ("Spezialwerkzeug" *lol*) und Stichsäge passend gesägt.




Es wird, es wird....!




Dann haben wir die Bauteile mit einem Exzenterschleifer abgeschliffen. Dadurch wurden sie richtig schön glatt und noch etwas heller. Um die Brandzeichen auf den Klötzen haben wir einen Bogen gemacht, da wir sie erhalten wollten. Es soll ja hinterher auch noch nach Palette aussehen!
 


Exkurs: Schubladen bauen


Nachdem wir die Bretter entsprechend zugesägt haben, kommen kleine Helfer zum Einsatz, die mich schwer beeindruckt haben. Als Schubladen-Bau-Neuling habe ich im Baumarkt nicht schlecht gestaunt, mit welch einfachen Mitteln man tatkräftige Unterstützung bekommt:

Zum einen gibt es da diesen kleinen Aufsatz, der entsprechend der Länge des Dübels auf den Bohrer geschraubt wird. So garantiert man, dass das Loch auf einer Seite nicht zu tief wird und der ganz Dübel darin verschwindet, sondern noch ausreichend rausschaut, um die Verbindung mit der nächsten Seite herzustellen.




So wird nun auf der schmalen Seite losgebohrt.




Dann kommt dieser ulkige kleine Nubsi dran...




...der in die bereits gebohrten Löcher gesteckt wird und der mit seiner spitzen Seite....




...kleine Markierungen in die breite Seite piekt,...




...die die Positionen für die Löcher der Dübel kennzeichnet.




Nun wieder mit dem Aufsatz bohren (evtl. die Tiefe des Loches mit dem Aufsatz anpassen).




Passt!




Da mein Gatterich vor einiger Zeit seeeehr günstig an eine Oberfräse gekommen ist, konnten wir für den Boden der Schublade eine Nut fräsen. Den Boden mit kleinen Nägeln festzuhämmern wäre natürlich auch eine passable Lösung gewesen.




Alle Einzelteile sind fertig, nun wird noch geleimt und eingespannt, dann heißt es W A R T E N ........





Zurück zum Board


Das hier ist das zukünftige Innenleben des TV-Boards. Um Receiver und DVD-Player unterzubekommen, haben wir die mittleren Klötze der unteren Paletten entfernt. Statt dessen werden wir zwei kleine Bretter hochkant befestigen und diese auch als Seitenwand des Einlegebodens verwenden.




Aus diesen drei Teilen wird das eigentliche Board aufgebaut.



Die beiden größeren Teile werden verkehrt aufeinander gestellt. Eine Palette drehen wir also mit der Platte nach unten und stellen ihr die nächste mit den Klötzen auf die Klötze.

Vor dem Zusammenschrauben haben wir alle Einzelteile mit einem Wasser abweisenden Klarlack auf Wasserbasis behandelt. Ob das was hilft, wird die Zeit zeigen... Das Holz war so durstig, dass es nach wenigen Minuten schon alles aufgesaugt hatte. Auch nach dem gefühlten 10. Mal nachstreichen konnten wir die Teile schon nach ca. 2 Minuten anfassen...



Nun schrauben wir die Teile  E-N-D-L-I-C-H zusammen und.......


tadaaaaaaaaa, das ist unser TV-Board Marke "Eigenbau":




Die Schubladen laufen auf normalen Schubladenschienen und passen ganz prima. :o))




 

Wir sind uns darüber einig, dass wir die Seiten und vor allem die Front noch schließen wollen. Nicht einig sind wir uns über das "wie" - Klappen oder Türen... Wir werden sehen und ich werde berichten, wenn wir uns geeinigt haben und fleißig waren. Erstmal arbeiten wir aber an den Schränken passend zum TV-Board weiter.

Das ist mein Beitrag für den Creadienstag heute. Schaut doch mal vorbei und bestaunt die vielen kreativen Köpfe, die sich da präsentieren. Und weil die Paletten gebraucht sind, schicke ich meinen Beitrag auch zum Upcycling-Dienstag.


Update:

Hier geht' zum zweiten Teil, dem Hängeschrank und hier zum dritten, dem Hochschrank.



Donnerstag, 1. Mai 2014

Hildesheimer Rose Teil 2: die Laffe

Nachdem der zweite Teil meines Hildesheimer Rosen Schmuckes schon eine Weile fertig war, habe ich es endlich geschafft, Fotos zu machen, die ich auch zeigen mag.

Die Spiegelungen durch die Krümmung sind bei der Perle gewollt und erwünscht. Wenn man sich auf einem Foto aber selbst sieht -mit der Kamera vor der Nase versteht sich und dem ganzen Wohnzimmer im Rücken...- ist das nicht das Gelbe vom Ei!

Aber nun ist es geschafft. :o)

Hier mein Ergebnis, mit dem ich mich heute bei RUMS beteilige:


Der Kettenanhänger war vormals ein Sahnelöffel, die Ohrringe sind die Laffen dieser Rosen gewesen.















Ausgeführt habe ich den Schmuck auch schon einmal und kann sagen, die Ohrringe sind überraschend leicht!

Den gesamten Post mit dem ersten Teil dieser Serie findet ihr hier: Hildesheimer Rosen-Schmuck


Und ich habe noch lange nicht genug. Das nächste Set wartet auf seine Vollendung. Der Anhänger ist fast fertig.

Außerdem hat meine Freundin einen Anhänger dieses Sets "bestellt", (juhuuu, mein erster Auftrag!!) mit Holz- statt Wachsperle und grünem statt blauem Schmuckdraht. Es gibt also schon bald wieder etwas Neues zu sehen. :oD